5. Lichtprojektion zu Hanau

Gestern haben wir mit einer Lichtprojektion am #AltesSchlossStuttgart an die neun Opfer des rassistischen Anschlags von #Hanau erinnert. Sechs Jahre nach dem 19. Februar 2020 bleibt dieser Tag eine offene Wunde für die Familien, für Freund:innen und für unsere gesamte Gesellschaft.

Gökhan Gültekin, Sedat Gürbüz, Said Nesar Hashemi, Mercedes Kierpacz, Hamza Kurtović, Vili Viorel Păun, Fatih Saraçoğlu, Ferhat Unvar und Kaloyan Velkov.
Neun Namen, neun Lebensgeschichten, neun Zukunftspläne, die durch rassistischen Hass gewaltsam beendet wurden.

Mit der Projektion wollten wir nicht nur erinnern, sondern sichtbar machen: Diese Menschen gehörten zu uns. Sie waren Nachbarn, Kolleg:innen, Freund:innen, Kinder ihrer Familien – Teil unserer gemeinsamen Realität in diesem Land.

Die Tat war kein Zufall, sondern Ausdruck eines tödlichen Rassismus. Umso wichtiger ist es, dass wir uns dem entschieden entgegenstellen.
Wenn Ausgrenzung normalisiert wird und menschenfeindliche Rhetorik Raum greift, braucht es eine klare Haltung, Solidarität und konsequentes Handeln.

Der LAKA steht gemeinsam mit seinen Mitgliedsorganisationen für eine Gesellschaft, in der Vielfalt geschützt und struktureller Rassismus benannt und abgebaut wird. Erinnerung bedeutet Verantwortung – heute und in Zukunft.

Wir halten die Namen im Licht.
Und wir bekräftigen: #NieWieder.